Comeback am Bellevue – das «Haus am Platz» im neuen Licht
20.06.2025

Comeback am Bellevue – das «Haus am Platz» im neuen Licht

Nach einer umfassenden Sanierung kehrt eines der markantesten Geschäftshäuser Zürichs zurück ins Rampenlicht. Die Transformation der Liegenschaft an der Theaterstrasse 12 steht für architektonischen Weitblick, urbane Verantwortung und eine nachhaltige Zukunft.
Erleben Sie die Transformation des «Haus am Platz» – nachhaltig saniert, architektonisch veredelt und bereit für die nächste Generation.

Ein Gebäude für heute - und morgen

Direkt am belebten Sechseläutenplatz gelegen, prägt das Gebäude an der Theaterstrasse 12 seit über fünf Jahrzehnten das Gesicht des Zürcher Stadtzentrums. Als «Haus am Platz» bekannt, war es stets mehr als nur ein Geschäftshaus – ein Ort der Begegnung, der Funktion und Identität. 2024 wurde es von Grund auf saniert. Das Ergebnis: ein eindrucksvolles Beispiel für nachhaltige Stadtentwicklung im Bestand. In einem intensiven Dialog zwischen Bauherrschaft, Architektenteams, Behörden und Mietern entstand ein Haus, das seinen Charakter bewahrt und zugleich neue Massstäbe setzt.

Erbaut 1973, markierte das «Haus am Platz» einst den architektonischen Zeitgeist. Doch wie viele Gebäude dieser Epoche genügte es heutigen Anforderungen im Hinblick auf Technik, Energieeffizienz und Gestaltung nicht mehr. Die Sanierung durch PSP Swiss Property hat dies grundlegend verändert: Der Eingangsbereich wurde neu strukturiert, die Fassade komplett überarbeitet, die Gebäudetechnik auf den neusten Stand gebracht. Entstanden ist ein zukunftsfähiges, flexibles Gebäude – ideal für moderne Nutzerbedürfnisse, mitten im städtischen Gefüge.

Ein Haus mit Haltung und Funktion

Ziel war es, ein funktionales, flexibles und zugleich einladendes Gebäude zu realisieren – ein Anspruch, der sich am Sechseläutenplatz besonders gut umsetzen liess.

"Viele der bisherigen Nutzer kehrten zurück – ein klares Zeichen für die gelungene Umsetzung."
- Fabian Laube, Leiter Bauwirtschaft & Vermarktung

Die Neugestaltung zielte bewusst auf eine Balance zwischen Funktionalität, Flexibilität und Aufenthaltsqualität – Kriterien, die gerade an einer so prominenten Lage wie dem Bellevue entscheidend sind.

Architektur im Dialog mit der Stadt

Im Rahmen eines Studienauftrags wurde ein Konzept gewählt, das städtebaulich überzeugt und zugleich auf den Bestand Rücksicht nimmt. Dabei spielte das Amt für Städtebau eine entscheidende Rolle. Ziel war es, den Charakter des Hauses weiterzuentwickeln, ohne seine Identität zu verlieren.

„Ein Wettbewerb mit sechs Architektenteams brachte das überzeugendste Konzept hervor.“
– Marcel Honegger, Leiter Bau

Das Gebäude wurde dabei nicht nur architektonisch aufgewertet – es wurde auch neu verortet: als Teil einer Stadt, die wächst, sich wandelt und ihre Identität stets neu definiert.

Energieeffizienz als Prinzip – autonom und vorausschauend

Ein besonderes Augenmerk galt der Energieversorgung. Da ein Anschluss an das städtische Energieverbundnetz nicht möglich war, entschied man sich für eine eigenständige, dezentrale Lösung. Eine verbesserte Gebäudehülle, kombiniert mit Photovoltaik und einem intelligenten Haustechnikkonzept, sorgt für niedrige Emissionen und maximale Energieeffizienz – ein System, das sich langfristig bewährt.

„Ein autonomes Energiekonzept mit stark reduzierter Energieintensität.“
– Marcel Scheuber, Leiter Energie und Gebäudetechnik

Das Ergebnis ist ein energetisch zukunftsfähiges Gebäude, das höchsten technischen und ökologischen Ansprüchen gerecht wird – auch ohne städtischen Netzanschluss.

Substanz bewahren – Zukunft schaffen

Die Entscheidung für eine Sanierung statt eines Ersatzneubaus war ein klares Statement für den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und Stadtgeschichte. Durch die Wahl von CO₂-angereichertem Beton, die Erhaltung der Primärstruktur und die Möglichkeit zur flexiblen Nutzung gelang es, den Charakter des Hauses zu bewahren und gleichzeitig neue Spielräume für kommende Generationen zu schaffen.

„Ein neues Kapitel für das Gebäude – ohne die Substanz zu verlieren.“
– Maik Neuhaus, CEO Halter AG

Die Sanierung zeigt beispielhaft, wie Bestand in Qualität transformiert werden kann – ökologisch wie ökonomisch sinnvoll, und mit dem Blick auf das grosse Ganze gerichtet.

Das neue «Haus am Platz» ist zurück – und mit ihm ein Stück Zürcher Baugeschichte, das im Hier und Jetzt angekommen ist. PSP Swiss Property hat mit dieser Sanierung nicht nur ein Gebäude erneuert, sondern ein klares Zeichen gesetzt: für Nachhaltigkeit, für städtebauliche Qualität und für eine Zukunft, in der Bestand wertgeschätzt und weitergedacht wird. Die Adresse an der Theaterstrasse 12 bleibt – aber ihre Bedeutung wächst.